Kultur

“Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.” Gustav Mahler sagte diesen großen Satz in Anlehnung an Thomas Morus. Um es in Abwandlung von Gustav Mahler zu sagen: Weil ich dieses gegenwärtige Feuer des Heiligen Geistes in der großen Tradition unsereres Kulturkreises spüren will, mache ich kirchliche Kulturarbeit.

 

  • Begegnung der über Jahrhunderte überlieferten kirchlichen Kultur mit der Gegenwartskultur.
  • Ein Stück christliches Abendland in attraktiver Form an kommende Generationen überliefern.
  • Das Alte durch hohe Qualität glaubwürdig und erlebbar machen. Aber auch nach kreativen Wegen der Gotteserfahrung suchen.
  • Keinen Konzertsaal aus der Kirche machen. Aber die Türen weit aufreißen für die Welt.
  • Den Puls der Zeit spüren und gleichzeitig dieser Zeit etwas sagen wollen.
  • Manches sagen, was im Gottesdienst ungesagt bleiben soll. Neue Erlebenswege erspüren, die irgendwann einmal dem Gottesdienst zugute kommen. Dabei auch gelegentlich was riskieren.

 

In meinem kulturellen Wirken versuche ich diesen Balanceakt. In Konzerten mit traditioneller Kirchenmusik. In szenischen Lesungen, Theaterprojekten (insbesondere mit dem Hamburger Theatermacher Michael Batz) und meinem Format “Gedanken und Musik”, in dem ich aktuelle Themen in christlicher Perspektive aufgreife und sie mit Liedern der Pop-Kultur kommentiere.